Vogelschießen

Am Festwochenende werden insgesamt fünf Majestätenpaare ermittelt.

Den Auftakt machen im Rahmen des Kinderfestes die Jüngsten: In der Halle wird auf den Styroporvogel mit Tennisbällen angelegt, wer den Rest des Vogels abwirft darf sich Kinderprinz/essin nennen und sich eine/n Mitregenten/tin auswählen. Die Krönung findet abends im Rahmen des Fassanstichs statt. Im Anschluss daran legen die größeren Kinder und Jugendlichen ab 10 Jahren an der Vogelrute auf den Sperrholzvogel an, um so den Kinderkönig/in zu ermitteln. Auch dessen Krönung findet am Abend auf dem Denkmalsplatz statt. Die Krönung wird von Hauptmann und 2. Vorsitzenden Florian Wilkes vorgenommen.

Am Samstag werden auf Grund des Jubiläums zwei „große“ Vögel erlegt. Um 15 Uhr beginnt das Königsvogelschießen, nach der Vorstellung der neuen Majestäten geht es dann mehr oder weniger ohne Umschweife, sobald die Schießmeister das o.k. geben mit dem Schießen auf den Jubiläumskaiservogel weiter. Um den Krönungen in diesem besonderen Jahr ein besonderes Zeremoniell zu verleihen marschieren wir aus der Halle auf kurzem Weg ins Dorf, stärken uns und krönen Königs- und Kaiserpaar unter der Germania und ziehen umgehend dann wieder in die Halle.

Sonntag, Tag der Jungschützen, steht ganz im Zeichen des Prinzenvogelschießens. Dieser wird am Nachmittag gegen 15.30 Uhr hochgezogen. Zahlreiche spannenden Schießen haben wir hier in der Vergangenheit erlebt und auch so manches „Späne pflücken“. Lassen wir uns überraschen. Prinzen-, Kaiser- und Königsvogel sind übrigens baugleich.

Etwas anders, da mit Insignien ausgestattet, ist der Preisvogel. Die Lose, um am Schießen teilnehmen zu können, werden nach der Vorstellung des Prinzenpaares in der Halle zu je 10,- Euro verkauft. Dann wird in entsprechender Reihenfolge der gezogenen Nummern auf Krone, Zepter, Apfel, die beiden Flügel und den Rumpf angelegt. Die Orden für die siegreichen Preisvogelschützen werden vor der Prinzenkrönung überreicht.